Ursprünglich sollte das Ostbayernfest der Jungen Alternative (JA) in Beratzhausen stattfinden. Die Zusage des Gaststättenpächters erfolge bereits im Juli. Der Wirt war mit einer öffentlichen Bewerbung der Veranstaltung einverstanden. Am 30. 09. 2019 teilte er Luis Hill, dem Vorsitzenden der Jungen Alternative Ostbayern, telefonisch mit, dass er von zwei Personen, ihrem Äußeren nach Mitglieder der Antifa, ausgespäht worden sei. Auch Drohanrufe habe er erhalten. Trotzdem blieb der Pächter bei seiner Zusage.

Wirt wurde massiv bedroht – Polizei könne nur beschränkt schützen

Am darauffolgenden Mittwoch wurde er zu einem Gespräch mit Vertretern der Polizei, dem ersten und zweiten Bürgermeister, sowie weiteren Personen eingeladen. Auch ein Vertreter der Jungen Alternative Ostbayern war anwesend. Der Dienststellenleiter der Polizei führte aus, dass starke Polizeikräfte von außerhalb nötig sein würden, um die Veranstaltung zu schützen. Diese könnten allerdings nur das Lokal für die Dauer des Ostbayernfestes schützen, nicht jedoch das Wohnhaus des Pächters. Außerdem versuchte man den Wirt davon zu überzeugen, die Zusage für die Veranstaltung zurückzuziehen, da die JA „extrem Rechts“ sei. Der Gaststättenpächter sah sich einem enormen sozialen Druck ausgesetzt. Er äußerte gegenüber PI-NEWS, dass in der ländlich geprägten Gemeinschaft von Beratzhausen jeder jeden kenne und sich grundsätzlich duzen würde. Deshalb wollte er nicht dafür verantwortlich sein, dass sich in seinem Heimatort Szenen wie in Berlin Kreuzberg abspielen und sagte der JA Ostbayern schließlich ab.

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