Der wachsende Unmut über SUV-Fahrzeuge – eine Art Stadtgeländewagen – hat die Bundeswehr offenbar bewogen, vor dem Klimastreik am 20. September eine Warnung an die Truppe rauszugeben. Nach SPIEGEL-Informationen wurde in einem vertraulichen Sicherheitshinweis rund um die Klimaproteste vor einer Nutzung der SUV gewarnt.

„Soldatinnen und Soldaten“ fürchten sich vor „Klima-Aktivisten“

In einem internen Sicherheitshinweis heißt es, SUV und ihre Fahrer könnten Ziel von Aktionen gewaltbereiter Gruppierungen und Einzelpersonen werden. Diese könnten die angemeldeten Demonstrationen für ihre Zwecke nutzen. Dienstliche SUV seien daher an diesem Tag „sichtgeschützt innerhalb der Liegenschaft abzustellen“. Zudem sollten für zwingend notwendige Fahrten Ersatzfahrzeuge eingesetzt und Innenstädte gemieden werden. Die Bundeswehr verfügt nach eigenen Angaben über eine „hohe Anzahl an geländegängigen Fahrzeugen“. Der Schutz der „Soldatinnen und Soldaten
sowie des Materials“ stehe an erster Stelle. Möglichen sicherheitsrelevanten Vorfällen begegne man bereits präventiv.
Quelle: spiegel.de vom 27.09.2019

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