„Bulgarische“ Gruppenvergewaltiger gleich wieder auf freiem Fuß

MÜHLHEIM AN DER RUHR: Brutaler kann eine Vergewaltigung wohl kaum sein:
Eine Gruppe von fünf „Jugendlichen“ fällt über ein 18-Jährige her, zerrt sie in ein
Gebüsch und misshandelt sie schwer.  „Es war Gewalt im Spiel, massive Gewalt“,
sagte ein Polizeisprecher.  Die BILD-Zeitung berichtet von schockierenden  Details
der Vergewaltigung:

„Mehrfach sollen sie ihrem Opfer u.a. brutal ins Gesicht geschlagen haben. Sie
wangen sie zum Oralsex, missbrauchten sie fürchterlich.  Bei der Polizei gab die
Frau später an, dass die Täter ihre Tat mit den Handys gefilmt haben.“

Hund schlug Alarm – Helfer konnte Schlimmeres verhindern

Wie die Bild weiter berichtet, endete die Gruppenvergewaltigung erst, als ein Mann
ins Gebüsch kam, wo die Täter die Frau missbrauchten:

„Ein Anwohner wurde am Freitagabend auf die schreckliche Tat aufmerk sam,
weil sein Hund nicht aufhörte zu bellen. Als er hinter seinem Grundstück in Mül-
heim an der Ruhr (NRW) nachschaute, fand er die junge Frau (18) verletzt und
stark traumatisiert auf dem Boden liegen. Ihre Peiniger flüchteten.“

Opfer in Klink – Mutter Nervenzusammenbruch – Täter wieder frei

Die Jugendlichen seien am Samstag offiziell befragt und dann wieder ihren Eltern
übergeben worden. Für sie gelte weiter die Schulpflicht. Das Opfer, eine junge
Frau, wurde im Krankenhaus behandelt. Sie wird danach weiter polizeilich unter-
stützt, hieß es in einer Polizeimitteilung. Für den Rest der Woche rate die Stadt
den Eltern, ihre Kinder nicht zur Schule zu schicken. Die Stadt habe Angst vor
Übergriffen auf die Täter. Anschließend beginnen in NRW ohnehin die Sommer-
ferien. Und danach werde sich wohl die Wut auf die Jungverbrecher „bulgarischer Nationalität und in Mülheim a. d. Ruhr gemeldet“ wohl gelegt haben.

Eine Untersuchungshaft kam, wie so oft in ähnlichen Fällen, nicht infrage. Denn:
„Alle mutmaßlichen Täter haben einen festen Wohnsitz, sind EU-Ausländer und
nicht vorbestraft … Deshalb wurden sie gar nicht erst dem Haftrichter vorgeführt“,
sagt ein Polizeisprecher.

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