Kramp-Karrenbauer: „Nicht mit der AfD ins Bett legen!“

BERLIN/POTSDAM: AKK schließt Kooperation mit AfD aus. Da legt man sich
lieber mit Linkslinken „ins Bett“. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und
Sachsen ging es nach Meinung von Annegret Kramp-Karrenbauer am Ende um
die Frage, wer die Nummer eins im Land wird.


Annegret Kramp-Karrenbauer und CDU-Landes- und Fraktionschef Ingo Senftleben

„Das war ein Trend, der in Sachsen Michael Kretschmer mit unterstützt hat, aber
in Brandenburg uns mit runtergezogen hat“, sagte die CDU-Bundesvorsitzende
beim ARD-Sommerinterview am Sonntag, den 8. September 2019.

Dank CDU: Rot-Rot-Grün droht

Sie habe „höchste Achtung“ vor Brandenburgs CDU-Landes- und Fraktionschef
Ingo Senftleben, (Foto oben)  der „mit seinem Rücktritt auch den Weg zu einer
stabilen Regierungsbildung frei macht“. In Brandenburg gebe es nun zwei Reg-
ierungsalternativen: Nämlich eine „stabile Brandenburg-Koalition der Mitte“
oder Rot-Rot-Grün.

Keine Kooperation mit der AfD

Kramp-Karrenbauer schloss erneut eine Kooperation mit der AfD aus. Denn „Wir
dürfen uns nicht mit der AfD anbiedern und in ein Bett legen“, sagte sie. „Das hat
in ganz Europa noch für keine konservative Partei funktioniert.“

Die CDU hatte bei der Wahl am 1. September in Brandenburg massiv verloren und
kam mit 15,6 Prozent der Stimmen auf ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Land-
gswahl. Nach innerparteilicher Kritik an Senftleben hatte dieser in der vergangenen Woche angekündigt, von seinen Ämtern zurückzutreten.
Quelle: tag24.de

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