Infizierter und krimineller Afrikaner bespuckte Bundespolizisten – gleich wieder auf freiem Fuß

MÜNCHEN: Ein Nigerianer, der am 3. September 2019 auf dem Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Hackerbrücke zwei Reisende belästigte, und – wie sich herausstellte unter einer Infektionskrankheit leidet, spuckte bei der weiteren polizeilichen Bearbeitung einem Bundespolizisten ins Gesicht. Zuvor hatte der 38-jähriger Afrikaner Reisende belästigte. Er soll dabei u.a. einer 25-jährigen Deutschen ins Gesicht gefasst und diese Festgehalten sowie einem 21-jährigen Syrer bedroht haben. Ein Datenabgleich erbrachte später, dass der Nigerianer mit dem Hinweis „Ansteckungsgefahr“ geführt wird. Welche Krankheit dies ist, war nicht bekannt. Der 20-jährige Polizist begab sich erst in ärztliche Behandlung um per Bluttest abzuklären, ob er ggfs. infiziert wurde.

„Geduldeter“ und infizierter Krimineller gleich wieder auf freiem Fuß

Im Gewahrsam der Bundespolizei versuchte sich der sich nicht zu beruhigende 38-Jährige durch Kopfstöße selbst zu verletzten. Aufgrund der Selbstgefährdung war zudem eine ständige Beobachtung notwendig. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft und nachdem der Mann sich im Laufe des Abends wieder beruhigt hatte, konnte er die Dienststelle gegen 23 Uhr freien Fußes verlassen. Der Nigerianer, der 2004 erstmals ins Bundesgebiet eingereist war und im Besitz einer Duldung bis 24.10.2019 ist, trat bereits mit den Deliktsfeldern Gewalt und Eigentum polizeilich in Erscheinung.
Quelle: Bundespolizeidirektion Münche

Dieser Beitrag wurde unter 7. Justiz veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.