MÜLHEIM: Die Unterbringung der Schweine in Freilandhaltung wäre nicht nur für die Tiere ein Zugewinn, auch das Konzept der regionalen Fleischzucht entspräche ganz dem Zeitgeist, der lange Transportstrecken und ein Leben ohne Sonnenlicht ablehnt.

Weiden zu nah an Friedhof

Alles wäre ganz wunderbar, befände sich nicht in über 300 Metern Entfernung ein muslimisches Gräberfeld und dort gelten die Paarhufer als „unrein“.

Und ann meldet sich Osman Safakli, Vorsitzender der Fatih-Moschee, zu Wort:

„Gibt es keinen anderen Ort in Mülheim, um Schweine zu züchten? Es würde wirklich nicht nur uns, sondern alle Besucher stören.“

Er erhält postwendend wohlfeile Unterstützung seitens der Stadt, die nun wegen der Befindlichkeiten der Muslime dort keine Schweinefreilandhaltung erlauben will.
Pech für den Schweinezüchter und seine Tiere. Weiterlesen auf politikstube.com

Anmerkung:
Fatih-Moscheen (türkisch Fatih Camii; deutsch Eroberer-Moschee) sind nach dem Beinamen Sultans Mehmed II. (Fatih, der Eroberer) benannte Moscheen. Sicher nicht ohne Grund und Signalwirkung. In Deutschland gibt es mehr als  50 derart benannte Moscheen.

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