In einem Solidaritätskorso erbittet man „Toleranz“ gegenüber Einsatzkräften. Frage: Wer soll hier von wem „toleriert“ werden? Und warum? Weil man Helfer oder Einheimischer ist? Oder beides?

Bereits über 700 (!) Angriffe auf Rettungskräfte im Jahr 2018

Im vergangenen Jahr hat es bundesweit bereits 700 registrierte tätliche Angriffe auf Rettungs­kräfte gegeben. Davon gab es 580 Übergriffe auf Männer und 120 sogar auf Frauen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Bundes­tagsfraktion hervor.

Helfer zunehmend Ziel inländerfeinlicher Übergriffe

Von den 700 Angriffen wurden etwa 200 auf Feuerwehrleute verübt und etwa 500 auf „sonstige Rettungskräfte“, wie es von der Bundesregierung mit Verweis auf die polizeiliche Krimi­nalstatistik heißt. 389 haben Widerstand gegen Rettungskräfte geleistet, wie die Zahlen weiter zeigen (Schlüssel 621110).

Vergleiche darüber, wie sich die Zahl der Angriffe auf Rettungskräfte seit der Ver­schärfung der Gesetzes­lage entwickelt hat, sind derzeit noch nicht möglich. Grund sei, dass sich durch die ge­änderte Gesetzeslage auch die statistische Datenerfassung verän­dert habe.
Damit sei „noch keine Aussage über die Wirksamkeit des Gesetzes zur Stärkung des Schutzes von Vollstreckungsbeamten und Rettungskräften möglich“, sagt die Bundesregierung.

Quelle: aerzteblatt.de vom 23. 07.2019

Täter meist „junge Erwachsene die in Gruppen agieren“

„Immer mehr Einsatzkräfte werden Opfer von Gewalt”, lauter die Überschrift eines Artikels in der Welt vom 02.06.2019. Mit einem Solidaritätskorso wollen die Veranstalter auf ein ernstes Problem hinweisen: immer mehr Einsatzkräfte werden Opfer von Gewalt. Unter dem Motto „Respekt & Toleranz für unsere Einsatzkräfte“ fuhren dafür Einsatzfahrzeuge verschiedener Jahrgänge durch Berlin (siehe Beitragsbild o.).
Auch wer die Täter sind erfährt man dort, ohne explizit aufgeklärt zu werden, wer denn wohl für dieses neue Form des Zusammenlebens verantwortlich ist: Die Täter sind meist „junge Erwachsene, die in Gruppen agieren“ heißt es im Video, welches im Artikel eingebettet ist.

Polizistin und Miss Germany findet klare Worte

Und auch die Polizistin und Miss Germany Nadine Berneis nimmt dazu in einem Tweet Stellung:

Auch Ärzte massiv bedroht

Nach einer Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hätten im vergangenen Jahr 325 Ärzte Gewalt in Praxen erlebt. Vergleichszahlen aus den Vorjahren gebe es allerdings nicht, berichtet die merkur.de

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Solve : *
13 + 10 =